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Naturgebiete in Twente

Nordost-Twente besteht aus den Gemeinden Tubbergen, Dinkelland, Oldenzaal und Losser. Im Nordosten grenzt dieses Gebiet an Deutschland, an der Südwestseite an das Städteband Enschede – Hengelo – Borne – Almelo.

Wegen seiner abwechslungsreichen, hügeligen Landschaft mit ihrem dichten Netz von Bächen, Eschfluren und alter Kulturlandschaft trägt Nordost Twente das Prädikat ‚Nationale Landschaft‘. Wallhecken, Gräben und Wälder sorgen für eine Landschaft, die im Vergleich zu der offenen Weite der Nord- und Ostniederlande wie ein grüner Flickenteppich anmutet. Der Status als Nationale Landschaft ermöglicht es für Nordost Twente, die Identität dieses einzigartigen Gebietes zu bewahren. Charakteristisch ist dabei die abwechslungsreiche, kleinmaßstäbliche und hügelige Szenerie, die der Region zusammen mit den vielen kulturhistorischen Elementen ihren typischen Charakter verleiht. Wenn Sie schon in Twente sind, lohnt sich ein Ausflug in dieses wunderschöne Gebiet!

Lutterzand

Ein absolutes Highlight der Region: Hier finden Sie die ideale Kombination von Natur, Entspannung und Genuss! Het Lutterzand ist das perfekte Ziel für Ausflüge, zum Baden im Fluss Dinkel oder für eine Entdeckungstour in die Natur.

Singraven

Der Landsitz Singraven ist wunderschön gelegen an dem malerischen Flüsschen Dinkel, ganz in der Nähe des Orts Denekamp. Auf dem Landgut finden Sie zahlreiche monumentale Gebäude, wie zum Beispiel das majestätische Haus Singraven und die Jahrhunderte alte Wassermühle mit drei Rädern.

Landgut Singraven liegt in einer vielseitigen Landschaft mit Wäldern, Alleen, Äckern, Wiesen, Mooren und dem überall anwesenden Fluss Dinkel. Dadurch hat der Landsitz überraschend viel zu bieten: faszinierende Kulturgeschichte, entspannende und interessante Natur und eine Vielfalt an Möglichkeiten für aktive Erholung, wie zum Beispiel Wander- und Radtouren und vieles mehr.

Das Landgut wurde im Jahre 1381 zum ersten Mal erwähnt, als agrarischer Gutshof ‚Hof ten Singraven‘, der Eigentum des Bischofs von Utrecht war. Dieser übergab es als Lehensgut an andere, unter anderem an die Beginen aus Oldenzaal. Im Jahre 1398 kam das Landgut in den Besitz der Familie Hondenberg, die das Haus 1415 zu einem Landsitz verstärkte. In den darauf folgenden Jahrhunderten gehörte Singraven erst den Grafen von Bentheim und danach der Adelsfamilie Sloet, die das inzwischen verfallene Haus im Jahre 1651 völlig abreißen und neu bauen ließ. Danach kam der Landsitz durch Vererbung bzw. Verkauf in die Hände der Familien De Thouars, Roessingh Udink und Laan.

Willem Frederik Jan Laan, der letzte private Eigentümer und Bewohner, ließ erhebliche Bau- und Restaurationsarbeiten ausführen, sowohl am Haus als auch an anderen Teilen des Landguts. Darüber hinaus legte er eine ansehnliche Kunst- und Antikkollektion an, die auch heute noch in Haus Singraven zu besichtigen ist. Obwohl der kinderlose Willem Frederik Jan Laan bis zu seinem Tod im Jahre 1966 auf Landgut Singraven wohnte, überschrieb er es zehn Jahre davor schon der Stiftung Edwina van Heek.

Besichtigungen

Bis zum 31. März ist Haus Singraven jeden Donnerstag um 14.00 Uhr bei einer Führung zu besichtigen. Vom 1. April bis 31. Oktober werden an drei Tagen Führungen angeboten: jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag jeweils um 11.00 und 14.00 Uhr. Extra Führungen gibt es an den folgenden Samstagen:
Data van 2018, ook data in voorafgaand stukje evtl. nog aanpassen Eine Führung dauert ungefähr 1,5 Stunden. Eintritt: € 8,00 pro Person (Kombikarte mit Park € 10,00). Kinder bis 12 Jahre nur in Begleitung von Erwachsenen. Für Gruppen ab zehn Personen besteht die Möglichkeit, Haus Singraven das ganze Jahr hindurch – ausschließlich nach Vereinbarung - zu besichtigen. Der Eintritt für Gruppen beträgt € 7,50 pro Person.

Das Mosbeek Tal

Dieses Naturgebiet mit einer Gesamtoberfläche von 51 Hektaren liegt in Mander, nördlich des Dörfchens Vasse. Es hat eine reiche, einzigartige Flora – ein wahres Paradies für Naturliebhaber! Zu diesem besonderen Naturreservat gehört nicht nur das Land entlang des Baches ‚Moosbeek‘, Heide und Wälder auf dem ‚Galgenberg’und dem ‚Mander Streu‘, sondern auch alte Ländereien auf der ‚Manderse Es‘ und im Tal des ‚Eendenbeeks’ mit alten Wallhecken und Holzparzellen. Weiterhin finden Sie hier auch zwei Wassermühlen. In der Mühle ‚Frans‘ befindet sich ein Informationszentrum, in der Mühle ‚Bels‘ ist eine Ausstellung über Mühlen eingerichtet.

Sie erreichen das Naturreservat Dal van Moosbeek am besten von Tubbergen aus. Nach der Kirche von Vasse biegen Sie links ab auf den Hooidijk. Bei Restaurant ‚De Liskoel‘ fahren Sie danach links ab auf den Oosteriksweg. Hier finden Sie schnell links das Schild zum Parkplatz der Mühle von ‚Bels‘.

Springendal

Das Springendal ist ein wunderschönes Naturgebiet, ideal für Wander- und Radtouren. Es liegt auf einer Endmoräne und umfasst ungefähr 335 Hektar nördlich und südlich des ‚Hooidijk’ in dem Dörfchen Vasse. Eingebettet zwischen den Landsitzen Springendal und Braamberg und einigen Bachtälern bietet es eine abwechslungsreiche Landschaft mit Wäldern, Heide, Feldern und Wiesen, Bächen, Quellen, Teichen und Bauernhöfen.

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