Naturgebiet Boerskotten

Buschreiches Naturgebiet mit Naturweide im Bereich Losser und De Lutte. Wunderschön zum Wandern. Von die Wiesen hat man die viel zu erdreichen Oberboden weggenommen. In die ärmere Untergrund wachsen jetzt Glockenenzian und Orchideen.

Im Jahr 1851 erwarb der Oldenzaaler Allgemeinmediziner Bernard Essink eine groß Fläche an Grund und Boden in dem Gebiet, dass heute das Landgut Boerskotten umfasst. Der Name "Boerskotten" Führt auf das Wort "Katerstede" (ein kleiner Bauernhof) und den Familiennamen "Boers" zurück.

Der Boden wurde kultiviert, damit Gräben für die notwendige Entwässerung geschaffen werden konnten.
Dies war nötig, da der Boden kaum wasserdurchlässig war. Auf dem stark lehmhaltigen Grund wurden Laubwälder gepflanzt.
Hauptsächlich Buchen und Birken, auf dem Sandgrund hingegen Nadelbäume wie Fichten und Kiefern.

Durch den Erlös des Holzes machte sich das Landgut bezahlt. Vor allem das Nadelholz kennzeichnet sich durch schnelles Wachstum, somit konnte es in kurzen Zeitabständen geschlagen werden. Er wurde als Gruben- und Pfahlholz (Rammpfähle) verkauft.

Letztendlich haben wir ein Landgut von 134 ha Größe, das zu 104 ha aus Waldgebeit besteht. Dort befindet sich auch ein Teehäuschen, nachgebaut vom Teehäuschen der Hakenbergs.

Im Jahr 1928 ließen Doktor Essinks Enkeltochter und ihr Ehemann hier ein Landhaus bauen.

Beim Hermannsweg, am Rande des Waldes, wurde im selben Jahr eine Skulptur der Jagdgöttin Diana errichtet. Sie erinnert an das Jagdgebiet der Familie Essink. In 1984 wurde das Landgut an "Natuurmonumenten" (niederländischer Verein zum Schutz von Naturdenkmälern) verkauft und stellt nun einen ansprechenden Mix zwischen Wald- und Landwirtschaft dar. Weiden und Äcker werden von Gehölz umsäumt und ein agroßer Teil des Gebiets besteht aus Buchen- und Eichenwald.

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